sysiphos


Drei Tage lang gehe ich barfuß durchs Gras einer alten Kirchenruine hin und her. Ich trage einen Stein von einem Ende zum anderen, lege ihn ab und trage einen anderen zurück. Die Steine wandern hin und her, viele hundert mal und stundenlang. Ohne Ziel.

Ein Weg entsteht.

Erster Tag

Ich gehe zu schnell.

Ich denke zu viel.

Ich will zu viel.

Zweiter Tag

Ich will zu viel.

Dritter Tag

Alles wird Weg.

Meine Füße – Weg.

Die Erde – Weg.

Die Welt – Weg.

Gott – Weg.

Begegnungen.

Ich komme an. Im Gehen.

Und gehe wieder.

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