aussetzen 1 (Palmsonntag)

Birgit Mattausch und ich haben uns auf zwei Klappstühle gesetzt. An Orten, wo man es nicht erwartet: Nachts mitten auf einer Wiese. Im Nebel neben einem Trampelpfad. In einer Unterführung. An den Bahngleisen.

Wir haben uns ausgesetzt. Der Kälte. Den Menschen. Den Fragen. Uns gegenseitig und uns selbst.

Einige Gedanken wollen wir euch hier zusammen mit den Bildern vorstellen. Wir haben dazu die Tage von Palmsonntag bis Ostern gewählt.

 

Palmsonntag 

 

Mich aussetzen

Sollte ich mich aussetzen? Wer wäre ich, wenn ich mich nicht aussetzen würde? Wer wäre ich, wenn ich mich ganz aussetzen würde? Was ist das Maß? Liegt es dazwischen? Ist aussetzen grundsätzlich maßlos? Sollte ich an die Grenzen dessen gehen, was ich mir selbst zumuten kann? Kann man von aussetzen sprechen, wenn ich nur bis an meine Grenzen gehe? Sollte ich ein unnötiges Risiko eingehen?

Verwundbarkeit

Sollte ich mich unverwundbar machen? Ist Unverwundbarkeit tödlich? Ist Verwundbarkeit tödlich? Was von beidem ist der schönere Tod? Wie kann ich leben?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.