Aussetzen als Pfingstvorbereitung

Vor einigen Wochen haben Birgit Mattausch und ich uns auf zwei Klappstühle gesetzt. An Orten, an denen man es nicht erwartet:  Nachts mitten auf einer Wiese. Im Nebel neben einem Trampelpfad. In einer Unterführung. An den Bahngleisen. Wir haben nach der Erfahrung geforscht, was es heißt, sich auszusetzen. Es war auch unsere Vorbereitung auf die Kartage und auf Ostern.
Jetzt haben wir die Klappstühle wieder gepackt – als Einstimmung auf Pfingsten.
 
 
Es gibt eine ganz einfache Erklärung, was der Heilige Geist ist: Die Gabe Gottes. Er ist das, was Gott schenkt: Mut, Frieden, Weisheit, Vergebung, Leben. Der Geschmack von Whisky-Trüffel nach einem Espresso. Das Gefühl, wenn ein verspannter Muskel locker lässt. Der kurze Moment im Gespräch, wenn beide schweigen und sich verstehen. Der Heilige Geist ist, was Gott gibt. Begabung.
Und der Heilige Geist ist Gott. Weil Gott sich selbst gibt. Gott verschenkt sich. Setzt sich aus. 
Um diesem Gedanken nachzuforschen, haben wir die Reihe „Aussetzen/Ausgesetzt“ auf Pfingsten hin fortgesetzt. Mit dem Schwerpunkt Aussetzen als Sich-Geben, Sich-Verschenken. Verschenken ist das Gegenteil von Verkaufen. Daher ist der Ort  für unser Aussetzen der Markt.
 
Hier (nach und nach) die ganze Geschichte: aussetzen/sich verschenken.

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